CBAM : das berurht den Kostpreis, was Sie wissen sollen

Fakt ist: Edelstahlbefestigungselemente werden teurer
Ab 2026 steigen die Preise für Edelstahlbefestigungselemente um 15–25 %. Dies ist kein vorübergehender Trend, sondern eine dauerhafte EU-Verordnung (CBAM).
Für Sie bedeutet das:
Ihre Einkaufskosten steigen.
Sie müssen dies in Ihre Kostenkalkulation einbeziehen.
Ihre Gewinnmargen sinken, wenn Sie dies nicht einplanen.
Sie müssen die Kostensteigerung möglicherweise an Ihre Kunden weitergeben.
Was ist CBAM?
CBAM steht für Carbon Border Adjustment Mechanism (Grenzausgleichsmechanismus für CO₂-Emissionen). Es handelt sich um eine EU-Verordnung, die CO₂-intensive Produkte an der Grenze besteuert.
Warum? Die EU möchte verhindern, dass europäische Unternehmen im Wettbewerb benachteiligt werden.
Die EU-Unternehmen müssen gegenüber Wettbewerbern außerhalb der EU, die keine CO₂-Steuern zahlen, nicht benachteiligt sein.
Warum betrifft dies Edelstahlbefestigungselemente?
Fast alle Befestigungselemente in Europa werden importiert (hauptsächlich aus China, Indien und anderen asiatischen Ländern). Die Stahlproduktion ist energieintensiv.
Diese Einfuhr wird nun über CBAM-Zertifikate besteuert.
Diese Kosten werden im Preis weitergegeben.
Warum die Preiserhöhung von 15–25 %?
Die Spanne ist groß, da sie von folgenden Faktoren abhängt:
1. Ihrem Lieferanten – einige haben bereits CO₂-Steuern in ihrem Land entrichtet, die abgezogen werden.
2. Ihrer Bestellmenge – bei größeren Mengen ist der Preis verhandelbarer.
3. Ihren Vertragsbedingungen – wann wird Ihr Vertrag neu verhandelt? 4. Spezifischen Produkten – A2- vs. A4-Stahl, Abmessungen, CO₂-Fußabdruck
Praktisches Beispiel:
Ihre aktuellen Einkaufskosten für Edelstahlbefestigungselemente: 1.000 € pro Bestellung
CBAM-Auswirkung: 15–25 % = 150–250 € zusätzlich pro Bestellung
Jährliche Auswirkung (10 Bestellungen): 1.500–2.500 € zusätzlich
Dies wirkt sich erheblich auf Ihre Marge aus.
Wann werden wir die Auswirkungen spüren?
CBAM wird schrittweise eingeführt (2026–2034):
2026–2034: Übergangszeitraum
Importeure müssen CBAM-Zertifikate erwerben.
Allmähliche Preiserhöhungen.
Nicht auf einmal, sondern strukturell.
Das bedeutet: Sie müssen sich jetzt darauf vorbereiten. Nicht erst nächstes Jahr – jetzt.
Was sollten Sie jetzt tun?
1. Fragen Sie Ihren Lieferanten (nicht nur bei Befestigungselementen!):
„Wie wird sich CBAM auf Sie auswirken?“
„Wann werden die Preise steigen?“
„Wie werden diese Preiserhöhungen kommuniziert?“
2. Überprüfen Sie Ihre Kostenkalkulationen
Planen Sie einen Puffer von 15–25 % für Edelstahlbefestigungen ein.
Prüfen Sie Ihre Margen.
Sorgen Sie für eine positive Überraschung.
3. Planen Sie Ihre Budgets.
Berücksichtigen Sie für 2026 und darüber hinaus höhere Beschaffungskosten.
Rechnen Sie mit schrittweisen Preiserhöhungen.
Integrieren Sie dies in Ihre Planung.
4. Überdenken Sie Ihre Strategie.
Können Sie die Kosten an Ihre Kunden weitergeben?
Müssen Sie Ihr Produkt effizienter gestalten?
Gibt es Alternativen (z. B. Anfragen an europäische Lieferanten)?
Abschließend: Die CBAM-Richtlinie ist eine dauerhafte Regelung. Preiserhöhungen von 15–25 % sind real. Sie haben jedoch die Kontrolle darüber, wie Sie reagieren. Unternehmen, die jetzt vorausschauend handeln, vermeiden Überraschungen. Unternehmen, die proaktiv handeln, sichern ihre Margen. Nutzen Sie jetzt Ihre Chance! Haben Sie Fragen? Wir sind offen für eine Diskussion darüber.